Die Feels like heaven-Manuskripte vom 22. bis 28. Februar 2026
Autor: Uwe Burkert, Speyer
Thema: Sonntags-Mantra: Gott mit Euch – für immer!
Sonntag, 22. Februar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr
Warum zählen die Sonntage eigentlich nicht zur Fastenzeit? Weil Christen sonntags notorisch, penetrant, ausnahmslos und das seit rund 2000 Jahren - Ostern feiern. Feiern, dass Gott Jesus aus dem Grab geholt hat laut Bibel - und damit Ihrem und jedem Menschenleben eine ganz neue Perspektive eröffnet hat. Denn der Tod ist demnach nicht mehr nur die schreckliche Schranke, hinter der alles aus ist. Der Tod ist auf einmal ein Tor, eine Tür: in eine andere, bessere, unbekannte, märchenhafte, traumhafte Welt. Die Auferstehung Jesu ist ein so elementares Datum im christlichen Glauben, dass sie Woche für Woche, Sonntag für Sonntag Mantra-artig wiederholt und gefeiert wird. Da muss dann auch die Fastenzeit – Pause machen. Aber was heißt "Pause"? Denn genau dafür ist die Fastenzeit ja da: dass Ihr Inventur macht bei Euch und checkt, was zählt wirklich, was ist Euch wirklich wichtig in Eurem Leben - und was trägt Euch: durch alle Aufs und Abs, Höhen und Tiefen? Gott, der urgründige Urgrund von allem, was ist – über alles Werden und Vergehen und jeden Tod hinaus? Oder was oder wer – sonst?
Thema: Seit Aschermittwoch ... geht's erst richtig los!
Montag, 23. Februar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr
Seit Aschermittwoch - ist alles vorbei … ! Alles vorbei? Von wegen! Denn ab jetzt wird Kurs genommen auf Ostern: auf die große Verheißung und das Versprechen, dass die Verhältnisse, wie sie nun mal sind in dieser Welt – nicht das letzte Wort haben werden. In dieser Welt, in der eher die Reichen und Mächtigen den Ton angeben; in dieser Welt, in der vor allem die was gelten, die schön sind und berühmt. Tagtäglich kommen Menschen um in dieser Welt, tun sich schreckliche Dinge an, werden getroffen von Schicksalsschlägen, Liebe zerbricht, Sorgen plagen, Nachbarn terrorisieren sich, Politiker plustern sich auf, Neunmalkluge wissen alles besser, Menschen verhungern und verdursten, werden eingesperrt, umgebracht, die Euch ans Herz gewachsen sterben. All das und noch viel mehr passiert jeden Tag auf dieser Welt. Warum Ihr trotzdem nicht verzweifeln müsst? Weil Ostern Gott den einen, ersten, Jesus auferweckt hat, aus dem Grab holt. Nicht mal der Tod hat seitdem das letzte Wort - und schon gar nicht die Großen und Mächtigen, Chefs oder Politiker. Am Aschermittwoch ist alles vorbei? Im Gegenteil. Nehmt jetzt Kurs - auf Ostern!
